Saturday, December 3, 2016

Texte d'après des œuvres de Maria Tackmann et de Max Leiß



Quelque chose survole la ville
         Oiseau de béton, d’acier, de verre et de peinture
                   (teintures ocres, gris-blancs, bleus clairs)
vient se poser au fond de la fonderie, se reposant un instant
         Serre géante, extensible Tente de nous rattraper !
                                                             
                                                                                      (en garde !)





Maria Tackmann, visionner quelques images de son travail sur le site de la Kunsthalle-Mulhouse: http://kunsthallemulhouse.com/evenement/encoding-the-urban-regionale-17/  


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Friday, December 2, 2016

Das Urbane als Code poème par Jennifer K Dick traduit en allemand par Kerstin Knepper. Poème affiché dans les vitrines sous les comptoirs du Buffet extérieur et intérieur, gare SBB Basel



Das URBANE als CODE
Jennifer K  Dick, trad. Kerstin Knepper

Ich wollte über die Erfahrung des Urbanen in einem luftleeren Raum sprechen, eine realistische Praxis der Verbindung von Bolzen zu Bolzen in einer Nicht-Billig-Billig-Stahlfabrik schaffen; es war, oder wäre, die Befragung einer dekadenten Nachhaltigkeit, wie ein Besuch beim Chiropraktiker, die Neuausrichtung homöopathischer Infrastrukturen – ja, am Ende läuft alles auf Brücken und Stromleitungen, Straßenbahnschienen und Gullydeckel mit bronzebewehrten Stadthistorikern hinaus, nicht unähnlich mit etwas, das sich von den verschimmelten Schriftstücken einer verwahrlosten, viel zu vollen und von der Bibliothek längst vergessenen Lagerhalle losgelöst hat; ich spräche die urbanen Formen von Resopal im Zusammenhang mit Internierungslagern und kleinen do-it-yourself Architekturprojekten wie pop-up Megalopolissen an (oder sagt man Megalopoli? Megalopolii? Und das riefe natürlich einen faulen Bilderzauber von Jules Verne-artigen Tintenfischen mit gigantischen Saugnapftentakeln hervor, die emporstreben, um sehnige, sich immer weiter nach oben drängende Wolkenkratzer zu erwürgen), die sich in die Stratosphäre erstrecken (wir waren/sind) wie Standing Ovations für Hochstrassen neben Stadien, die bei Naturkatastrophen zum Bersten überfüllt sind; er sollte aber nicht undurchsichtig oder unbelastet sein, dieser Plaudervortrag im kleinen Kreis, den ich ernsthaft nahen fühle, oder brauen, unter der Oberfläche brodeln, wie manche dieser Risse, die sich ihren Weg vom Flussbett durch die Tunnel des öffentlichen Nahverkehrs bahnen, ein Echo im äusseren Kreis, das an die Türen der inneren kugelförmigen Wahrnehmung eines urbanen Symptoms von etwas anklopft, das um den Pol der Stadt herum kreist, man könnte sagen, ein Stern oder ein Staubkorn, aber ich möchte nicht abschweifen und nicht zurückblicken, obwohl, das muss man zugeben, hierbei würde oder sollte es nicht nur um die Rechtfertigung der Tendenzen oder sogar Andeutungen eines degenerierenden Bauprozesses gehen – der meiner Meinung nach eine logische Verwandtheit mit dem Ausheben eines Schachtes für ein neues Fundament hat und mit diesen trudelnden Städten unter den Städten; und was ist mit den römisch-etruskisch-keltisch-indianischen Ruinen, die unsere Wahrnehmung von bzw. unsere Vorurteile über Gleichzeitigkeit erschüttern? Denn diese Rede wäre einem im Nachhinein angeschraubten Verbindungsstück nicht unähnlich, das neue Äste aus dem gewöhnlichen Abenteuer eines urbanen Deliriums schlagen lässt, tapeziert mit Blaupausen in blassem Lavendel in der gähnenden Höhle des 21. Jahrhunderts – einer Höhle aus zensierten Stadtfluchten, neu gestalteten Hängebrücken, Zugbrücken, Flugzeughallen, Märkten, Gartenpfaden, Hauptverkehrsstrassen, Einkaufszentren, bis in die letzte Ecke zugestellten Parkplätzen (ich weiss, auch ich möchte nur ein einziges Steinchen am Rande der Dominostadt anstupsen, eines Modells, das so wichtig ist für, aber ich schweife schon wieder ab, also zurück zu) Hotels im Geist einer historischen Überarbeitung oder einer Form für Kartons, denen wir ein Zuhause abringen – ausgebaute Dachböden wissen die Flächennutzung auf Werkseinstellungen, Startblöcke und Geldgeber anzuwenden, während Immobilienmakler Schilder mit höheren Preisen aufstellen; aber eigentlich ist es nicht das, was ich wollte, die wirtschaftlichen Spiralen zu verkapseln, wie in Turmspitzen, wie in Bunkern, wie in Bürgersteigen, die hoch erhoben über Zügen und Straßenbahnen und Lastern schweben, als stehe das Weitermachen nicht richtig auf dem Stundenplan, aber die Tatsache, dass Zugeständnisse gleichbedeutend sind mit Widersprüchen, gleichbedeutend sind mit Zentralisierung, wenn es um die innerhalb und ausserhalb der Mauern stattfindende Debatte über das Wesen von Grenzen und von Inklusion, Gettos und Touristenfallen, Sicherheit in der Einbindung des urbanen Palimpsests geht, wie eine linguistische Überschreibung mit Strg + Alt, ein Reboot für die Art und Weise, wie die Containerstadt einer Welle von 5-Sterne-Panoramen wich und Statuten von Stratosphären für die Selbstreflexion vor dem Hotel, im Angesicht jener gut ausgeleuchteten Stadtlandschaft mit ihren Glasfronten, wo der rechteckige Morast ohne Berührung und ohne Überlappung umkehrbar wird, ein zentraler Abenteuerplatz, vorbei am Blick der Bauarbeiter hoch oben zwischen den unverdünnten Baugerüsten der Stadt, die lose gegen die Tiraden der Planungsgremien und Insignien der neumodischen Landschaftsarchitektur in Zuckerwatterosa auf einer Plastikdrehscheibe mit Metallicbesätzen schlagen; meine Stadtrede würde nicht nur hell ins All strahlen, sondern ich war davon überzeugt, dass sie Vibrationen auslösen und die Runde in den richtigen Kreisen machen könnte, selbst für jene, die sich aus Zeitgründen nur einen kurzen Auszug der Aufnahme anhören könnten, später, lange nachdem alle vergessen hätten, wann sie auf YouTube weltweite Verbreitung fand, während ich weiterredete, durch die Nacht und in den Äther und den ganzen Tag lang hinein in den nächsten und den übernächsten, und dabei die Dialektik architektonischer Strukturen in der grammatikalisch-linguistischen Syntax aufarbeitete, die ökopoetischen rhizomatischen Bausteine, in denen wir hier und jetzt in den Algorithmen der urbanen Erfahrung atmen.



ENCODER L'URBAIN poème par Jennifer K Dick traduit en français par Virginie Poitrasson, affiché sur le Buffet de la gare dans les vitrines extérieurs et intérieurs sous les comptoirs



ENCODER l’URBAIN
Jennifer K Dick
Traduction par Virginie Poitrasson

Je voulais parler de l’expérience urbaine dans un vide, construisant une pratique réaliste de jointure dans l’entre-boulon, dans la non-imitation d’une usine d’acier, c’était ou ça allait être une interrogation de la durabilité décadente, comme une visite chez le kinésithérapeute, un réalignement d’infrastructures homéopathiques — oui, cela se résume aux ponts et lignes électriques, aux rails de tramway et plaques d’égouts avec des emblèmes en bronze d’historiens de la ville pas si différent de ce qui s’est disloqué des pages moisies d’un stock d’archives rejetées par une bibliothèque pleine à craquer mal entretenue, j’interviendrais sur les formes urbaines du Formica le long des centres de délocalisation ainsi que des minuscules projets d’architecture fait main comme les pop-up mégalopoles (devrait-on parler d’entreprises tentaculaires ? Et bien évidemment cela provoquerait un imbroglio d’images à la Jules Verne de poulpes aux tentacules couvertes de ventouses géantes émergeant pour étrangler des gratte-ciels musclés se pressant encore et encore plus haut) visant les stratosphères (nous étions/sommes) comme des ovations pour des survols au-dessus de stades remplis à ras-bord lors de désastres naturels, ça n’allait pas être opaque ou sans plomb, ce brin de causette en bavardant d’une conférence que je sentais sérieusement se rapprocher, mijotant, bouillonnant sous la surface comme certaines de ces lignes de fracture se faufilant du lit d’un fleuve aux tunnels des transports en commun, un écho dans le cercle extérieur se cognant contre la porte  du sens sphérique intérieur d’un symptôme urbain de quelque chose de citécircumpolaire, tu vas peut-être dire une étoile ou un étole mais je n’aime pas digresser ou régresser bien que tu dois admettre qu’il ne s’agit ou ne s’agira pas seulement de tenir compte des tendances ou même des idées vagues à propos d’un processus dévolutif de construction — ce que, je pense, est pareil à creuser un trou pour de nouvelles fondations, et de ces sous-villes pataugeant, que peut-on faire alors des ruines romaines-étrusques-celtes-amérindiennes qui déstabilisent nos perceptions ou préconceptions de la contemporanéité ? Ainsi cela va être un discours pas si différent d’un joint mis aux normes vissé en place s’étendant au-delà de l’aventure ordinaire du délirium d’un urbaniste tapissé des bleus devenus bleu lavande dans le creux d’échappées de ville censurées du XXIe siècle, les ponts suspendus remodelés, les pont-levis, les hangars, les marchés, les allées de jardins, les autoroutes, les centres commerciaux, les parkings entassés les uns sur les autres tels des mille-feuilles (je sais, je désire aussi faire basculer une seule pièce au bord de la ville de dominos, modèle de quelque chose qui est central à, et, mais, la digression, encore, donc revenons à) les hôtels dans le spectre d’une révision historique ou d’un modèle pour boîtes dans lesquelles on vit son train-train quotidien chez soi — des lofts réaménagés exploitant des zonages aux réglages d’usine, blocs de départ et partenaires financiers tandis que des agents d’immobiliers accrochent une pancarte avec un prix plus élevé, mais ce n’était pas vraiment ce que je voulais, d’encapsuler les spirales économiques telles des faîtes, tels des abris pour les joueurs telles des passerelles pour piétons suspendues, lancées haut au-dessus des trains et des trams et des camions comme si le fait de continuer n’allait pas être vraiment sur la fiche, mais le fait que les concessions soient l’égal des contradictions soient l’égal de la centralisation lorsqu’il s’agit du débat à l’intérieur / à l‘extérieur d’un même établissement sur la nature des frontières et l’inclusion, des ghettos et des pièges à touristes, la sureté dans l’incorporation du palimpseste urbain comme un bouton de neutralisation linguistique ctl + alt redémarrant comme la zone de conteneurs a donné lieu à une vague de panoramas cinq étoiles, des lois de stratosphères pour l’autoréflexion vers l’hôtel faisant face au paysage urbain en façades en verre si bien illuminées où, sans se toucher ni se chevaucher, la fange angulaire devient réversible, une aventure sur la place centrale, au-delà du regard des ouvriers en haut parmi les échafaudages non dilués de la ville émettant des bruits de métaux mal attachés contre les allocutions des commissions de planification et des insignes pour le paysage architectural ultramoderne rose barbe-à-papa sur un péage en plastique aux reflets métalliques, non seulement mon discours sur la ville se reflèterait de mille feux jusqu’aux limites de la cosmos mais je croyais en sa capacité de réverbérer, de faire un tour des cercles illustres, même pour ceux qui n’auraient le temps d’écouter qu’un court extrait rejoué bien après que tout le monde ait oublié quand cela s’est répandu sur le net grâce à Youtube, alors que je continuais à parler la nuit et à parler dans l’éther et à parler toute une journée jusqu’à la suivante et la suivante à rénover les dialectiques des structures architecturales dans la syntaxe grammatico-linguistique, les blocs de construction rhizomiques et écopoétiques dans lesquels on respire ici et maintenant dans les algorithmes de l’expérience urbaine.


En-Coding the Urban, title text by Jennifer K Dick, in the vitrines under the countertops of both the Buffet exterior and interior, Gare SBB Basel



EN-CODING the URBAN
Jennifer K Dick

I wanted to talk about urban experience in a vacuum, constructing a realistic practice of juncture in the between-bolt, not knock-off steel factory, it was, or would be, an interrogation of decadent sustainability, like a visit to the chiropractor, a realignment of homeopathic infrastructures—yes, it all boils down to bridges and electric lines, tram rails and manhole covers with bronze crested city historians not so unlike something dislocated from the mildewed pages of an unkempt overcrowded library’s rejected archival storage shed, I would be addressing urban forms of Formica along relocation centers and little do-it-yourself architectural projects like pop-up megalopolises (or do we say megalopoli? Megalopolii? And of course that would provoke an imbroglio of images of Jules Verne octopuses with gigantic sucker-tentacles emerging to strangle sinewy skyscrapers pressing ever upwards) reaching for stratospheres (we were/are) like standing ovations for flyovers past stadiums crowded to the brim in natural disasters, it was not going to be opaque or unloaded, this chit-chat confab of a lecture I’ve been seriously sensing is oncoming, brewing, bubbling under the surface like some of those fissure-lines wending their way from riverbed through public transport tunnels, an echo in the outer circle knocking at the doorway of  the inner spherical sense of an urbane symptom of something citycircumpolar, you might say, a star or a singlet but I do not like to digress or regress though you must admit this would not or should not be only about accounting for the tendencies or even inklings about a devolutionary process of building—what, I think, is logically akin to digging a pit for a new foundation, and of those floundering under-villes, what then of the Roman-Etruscan-Celtic-Amerindian ruins unsettling our perceptions or preconceptions of contemporaneity? for this would be a speech not unlike a retrofitted joint screwed into place rebranching out of the ordinary adventure of an urbanist’s delirium papered with blueprints faded lavender in the 21st century cavity of censured city-escapes, remodeled suspension bridges, drawbridges, hangars, markets, garden paths, throughways, shopping centers, parking lots stacked a dime to the dozen (I know, I too desire to tip just one tile at the edge of the city of dominos, model of something central to, and, but, digress again, so return to) hotels in a ghost of historical revision or a mold for boxes within which we eek out a home—refitted lofts leverage zoning to factory settings, starting blocks and backers as real estate agents hang out a plaque with a higher price tag, but this was not really what I wanted, to encapsulate the economic spirals as in spires as in dugouts as in pedestrian walkways afloat, lofted over trains and trams and trucks as if carrying on would not be entirely on the docket, but the fact that concessions are on par with contradictions are on par with centralization when it comes down to the intramural / extramural debate about the nature of frontiers and inclusion, ghettos and tourist traps, safety in the incorporation of the urban palimpsest like linguistic override ctrl + alt rebooting the way the container zone gave way to a wave of five star panoramas, statutes of stratospheres for self-reflection along a hotel facing that well-lit glass-fronted cityscape where, without touching or overlapping, the angular mire becomes  reversible, an adventure center square, past the gaze of construction workers high up amid the undiluted city scaffolding clanging loose against the harangue of planning committees and insignia for the newfangled landscape architecture cotton candy pink on a plastic turnstile with metallic trim, not only would my city-speech reflect brightly into outer space but I felt confident in its ability to reverberate, to make the rounds of the right circles, even for those who would only have time to listen to a short extract replayed, long after everyone had forgotten when it had gone viral on Youtube, as I continued to talk at night and talk into the ether and talk all day into the next and the next refurbishing the dialectics of architectural structures in the grammatic-linguistic syntax, the ecopoetic rhizomatic building blocks in which we breathe here and now in the algorithms of urban experience.



Thursday, December 1, 2016

La Texte(ure) de la ville par Jennifer K Dick, affiché dans la vitrine, face droite, Buffet extérieur, Gare SBB Basel



La Texte(ure) de la ville :
Comes to me in a dream,  it is dark grey, face pressed flat against a glass surface, the cold of steel hoisting me up, the wind which caresses lightly my façade, the steps over rough paving stones scratching my shoes smooth day by day by day, my shins, my son’s shins, we are falling now and the dream is of fair-time cotton candy big as clouds, brightly lit rides thrusting teens loudly into the sky where they spin high above rooftops, drums low rumble at 4am mid-winter as I touch my palm to their reflective surface and wait for this version of me to  molt into the next as one generation of architects, urban planners, landscape architects, city councilmen, citizens, immigrants, residents, visionaries replace the next and reinvent me-this city. 


(text written after reading Olivier Mongin's "La Condition Urbaine", Seuil/Points, 2005. In particular the sections "les villes de l'écrivain..." and "Espace mental, cosa mentale")